Weg­wei­ser für psy­chi­sche Ge­sund­heit im Kan­ton Bern
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Ex­po­si­ti­ons­the­ra­pie bei schwe­ren Angst- und Zwangs­stö­run­gen

Universitäres Psychiatrisches Zentrum Bern (UPZ)

Patienten mit schweren Angst- und Zwangsstörungen wird ein Programm mit Schwerpunkt Reizkonfrontation und Reaktionsverhinderung (Expositionstherapie) angeboten.

Folgen der Störung  wie sozialer Rückzug und Einschränkung  der Bewegungsfreiheit werden ebenso  behandelt wie andere komorbide Störungen  wie z. B. Persönlichkeitsstörungen  oder auch Substanzmissbrauch.

Die Station bietet Platz für 18 Patientinnen  und Patienten (neun allgemein-psychiatrische  und neun psychotherapeutische  Plätze, davon sind vier  Plätze für Angst- und Zwangsstörungen  reserviert).

Die spezifische Störung wird in den Einzeltherapien  durch Psychologen und  Assistenzärzte und die Übungen werden  in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal  durchgeführt. Zudem nehmen  die Patientinnen und Patienten an den  Gruppen zur Emotionsregulation teil.

Das Programm dauert im Regelfall drei  Monate und ist drei Phasen unterteilt:  In der ersten Phase werden die individuellen  Ziele der Therapie erarbeitet und  therapeutische Arbeitsinstrumente eingeführt.  Nach einem Standortgespräch  wird in der Therapiephase an der Zielereichung  gearbeitet. In der letzten  Phase werden der Austritt und die Nachbetreuung  gemeinsam geplant und  organisiert.

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